Soziales

Rothenburg soll eine soziale Stadt sein.
Eine Stadt, die wir gemeinsam gestalten.

Lebendig, offen und voller Möglichkeiten für alle. Eine Stadt lebt nicht nur von ihrer Geschichte und ihrer Schönheit, sie lebt vor allem vom Zusammenhalt ihrer Menschen. Damit Rothenburg auch in Zukunft für alle Generationen eine lebenswerte Heimat bleibt, setze ich auf eine Politik des Miteinanders, der Unterstützung und der echten Teilhabe.

„Eine familienfreundliche Stadtpolitik ist die beste Investition in unsere gemeinsame Zukunft!“

Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Wo Kinder lachen, wo Eltern gern arbeiten und leben, wo Großeltern mithelfen und Erfahrungen weitergeben, da wächst nicht nur eine neue Generation, da wächst auch Vertrauen, Verantwortung und Gemeinschaft.

Familien leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Stadt, in den Vereinen, im öffentlichen Leben und in unseren sozialen und wirtschaftlichen Strukturen. Doch oft belasten Zeitdruck, steigende Lebenshaltungskosten, schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Betreuung, Wohnungsmangel und Bürokratie die Familien.

Deshalb brauchen sie spürbare und verlässliche Unterstützung durch eine familienfreundliche Stadtplanung. Sie brauchen eine Stadt an ihrer Seite, die mitdenkt, mitfühlt und mitgestaltet.

„Gemeinsam gestalten wir eine lebenswerte Stadt, in der Menschen Wurzeln schlagen, wachsen und sich wohlfühlen können“

Es braucht zuverlässige Betreuungsangebote. Gute Kinderbetreuung darf kein Glücksfall sein, sie sollte bedarfsgerecht, bezahlbar und qualitativ   hochwertig sein. Hier sind gute Arbeitsbedingungen für unsere Erzieherinnen und Erzieher auch ein wichtiger Baustein für eine gute Kinderbetreuung. Auch als Stadt sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle weiter ausbauen und mit gezielter Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern vor Ort, die Familie und Beruf in Einklang bringen.

Bildung ist der Schlüssel zu allem – sie beginnt in der Kita und hört nie auf

Ich möchte Schulen, die nicht nur gut ausgestattet sind, sondern in denen Kinder und Jugendliche auch offen, mutig, und kreativ denken dürfen. Deshalb setze ich auf Ganztagsangebote, moderne Ausstattung und pädagogische Freiheit und Rückhalt für die Schulen in unserer Trägerschaft und im engen Austausch mit anderen Trägern, die für die Bildung unserer Kinder eine wertvolle Arbeit leisten.

Die Zeit nach der Schule ist für viele eine große Herausforderung. Hier könnte eine kommunale Anlaufstelle für Ausbildungsfragen – in enger Zusammenarbeit mit Schulen, Betrieben und der Agentur für Arbeit, Jugendlichen Orientierung beim Übergang von der Schule ins Berufsleben geben. Eine Stelle, die sie ernst nimmt, begleitet und unterstützt.

Doch Bildung ist nicht nur eine Aufgabe für unsere Kinder und Jugendlichen, sondern ein Recht für alle Generationen. Deshalb gilt es im gleichen Maße auch die Volkshochschule, die städtische Bücherei, die Musikschule und andere Angebote der kulturellen Bildung zu stärken.

Insbesondere befürworte ich auch den Erhalt des Ferienprogramms, das alle Kinder und Jugendlichen erreicht – auch jene, die sonst vielleicht zu kurz kommen. Kultur- und Freizeitangebote fördern Integration und machen Gemeinschaft erlebbar, egal, wo man herkommt, wie viel man hat oder was man braucht.

Niedrigschwellige Angebote für alle – keiner wird allein gelassen

Eine bewohnerfreundliche Stadtpolitik zielt auf alle Lebenssituationen und Lebensmodelle: Keiner sollte sich hier ausgegrenzt oder allein gelassen fühlen.

„Gutes Zusammenleben beginnt mit echter Aufmerksamkeit füreinander!“

Es braucht niedrigschwellige Angebote für Beratung, Informationen und Hilfe sowie Orte, an denen man sich treffen und austauschen kann. Jugendliche, Alleinerziehende, pflegende Angehörige oder junge Eltern in schwierigen Situationen, Neuhinzugezogene und Senioren ohne Angehörige, die sich einsam fühlen … sie brauchen keine Bürokratie. Sie brauchen offene Türen! Die Beiräte der Stadt leisten hier wertvolle Arbeit und sollten als wichtiges beratendes Instrument für Verwaltung und Stadtrat angesehen werden.

Das Ehrenamt ist das soziale Herz unserer Stadt

Eine Stadt lebt nicht von Verordnungen – sie lebt vom Mitmachen. Das Ehrenamt füllt Lücken, wo staatliche Angebote enden. Ob im Sportverein, bei musikalischen Angeboten, in sozialen und kulturellen Vereinen, der Jugendarbeit oder der Freiwilligen Feuerwehr: Zehntausend Stunden freiwilliges Engagement, Woche für Woche. Ohne Bezahlung, aber mit Haltung. Sie sind eine der wichtigsten tragenden Säulen der Stadtgesellschaft. Ohne Sie würden die jetzt schon überforderten staatliche Strukturen, vor allem beim Angebot von Sport, Freizeit und Bildung für Kinder und Jugendliche kollabieren. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft, deren Bildung und gesellschaftliches Engagement die Qualität dieser Zukunft maßgeblich entscheiden wird. Die Jungendarbeit in den Vereinen und Institutionen in unserer Stadt gilt es zu unterstützen und zu fördern und nicht mit Bürokratie zu ersticken. Hier braucht es eine Strategie aus Anerkennung, Förderung und Entlastung.

„Wer Verantwortung übernimmt, verdient nicht nur Dank, sondern auch Strukturen, die tragen.“

Unsere Ehrenamtlichen brauchen Werkzeuge in digitaler und analoger Form, Möglichkeiten der Weiterbildung und Unterstützungsleistungen im Sinne von Beratung der Ehrenamtsträger und der Vereine sowie der Zusammenführung von Ehrenamt-Interessenten und Anbietern.

Die Anerkennung der Leistung unserer Ehrenamtlichen soll weiter ausgebaut und unterstützt werden, beispielsweise durch stärkeres Bekanntmachen von Vergünstigungen wie der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Ansbach.

Vor allem müssen wir aber hinhören!
Ehrenamtliche sollen nicht nur „aushelfen“, sie sollen mitreden können, wenn es um die zukünftige Gestaltung der Stadt geht, denn sie gestalten Rothenburg bereits heute maßgeblich durch ihr Engagement.

Florian Vogel

E-Mail: mail@rothenburg-kann-mehr.de
Telefon: 09861 / 87 040 85

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Florian Vogel im Dialog mit Rothenburgerinnen und Rothenburgern Bei der sechsten Auflage seiner Gesprächsreihe „Vogelperspektiven“ benennt Florian Vogel deutlich, wo er Handlungsbedarf sieht – und ... weiterlesen >>